Dentalröntgen
Zahnschmerzen
Zahnschmerzen sind bei unseren Haustieren leider nicht immer direkt sichtbar. Anzeichen können zum Beispiel das Kauen auf nur einer Seite, eine Schiefhaltung des Kopfes oder auch starker Maulgeruch sein. Regelmäßige Kontrollen von Ihrem Tierarzt sind angeraten.
Wieso ist das Zahnröntgen bei Tieren wichtig?
Makroskopisch ist nur ein Teil des Zahnes sichtbar: die Zahnkrone und ein Teil des Zahnhalses. Der andere Teil befindet sich im Kieferknochen, wo es zu den häufigsten Zahnerkrankungen kommt. Dieser Bereich lässt sich mit dem Dentalröntgen gut darstellen und Pathologien können erkannt werden.
Röntgenaufnahmen der Zähne geben also Informationen über den Status des Zahnhalses und der Zahnwurzeln. Durch das Röntgen können zum Beispiel Entzündungen im Bereich der Zahnwurzel diagnostiziert werden.
Zahnröntgen bei Tieren – Was sich feststellen lässt
- Fehlstellungen von Zähnen
- fehlende Zähne
- Zähne, die nicht durchbrechen, aber angelegt sind
- Zahnfrakturen
- Schäden im Kiefer
- Zahnwurzelprobleme/ Zahnwurzelentzündungen
- Parodontitis
- Resorptive Läsionen der Katze
Resorptive Läsionen der Katze
Resorptive Läsionen sind eine häufige und vor allem schmerzhafte Zahnerkrankung der Katzen. Es findet eine Entkalkung der Zahnsubstanz durch körpereigene Zellen (Odontoklasten) statt. Die Ursache ist noch nicht endgültig geklärt. Häufig findet man die Erkrankung bei Katzen ab einem Alter von 4 Jahren.
Nur in wenigen Fällen lassen sich Resorptive Läsionen bei der Katze klinisch feststellen, da die meisten Schäden unter dem Zahnfleisch, sowie unter dem knöchernden Zahnfachrand liegen.
Daher ist der Goldstandard für das Diagnostizieren dieser Erkrankung das Dentalröntgen.
Wie funktioniert das Zahnröntgen bei Tieren?
Um gute Röntgenaufnahmen durchführen zu können, ist eine Vollnarkose notwendig. Es wird ein passender Röntgenfilm in die Maulhöhle gelegt und mit Hilfe von Röntgenstrahlen wird der Film belichtet und anschließend entwickelt.
Und gegen was muss ich mein Kaninchen impfen lassen?
- Myxomatose
- RHD 1 & 2 (Chinaseuche)
RHD steht für Rabbit Haemorrhagic Disease (Chinaseuche). Die Erkrankung wird durch ein Virus verursacht. Jahrelang trat in Deutschland nur die Virusvariante RHD 1 auf, seit 2014 breitet sich nun auch die RHD 2 Variante aus. Die Erkrankung wird u.a. durch Zecken, Mücken, kontaminiertes Grünfutter oder durch direkten Kontakt übertragen. Nach einer Infektion kommt es meist innerhalb von 1-3 Tagen zum Tod.
Die bisherigen Impfstoffe decken nur die RHD 1 Variante des Virus ab, deswegen ist es notwendig Kaninchen noch mit einem speziellen RHD 2 Impfstoff zu schützen. Dieser neue Impfstoff liegt uns jetzt vor. Er muss in einem Abstand von mindestens 14 Tagen zu anderen Impfstoffen eingesetzt werden und alle 6 Monate aufgefrischt werden.





